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Stamsried setzt BOL Premiere in den Sand Drucken E-Mail
Geschrieben von Bernhard Schafbauer   

Einen unglückliche 9:6 Auswärtspleite musste der Aufsteiger FC Stamsried in der BOL Oberpfalz-Süd beim Mitaufsteiger FC Teugn hinnehmen. Die routinierte, abgezockte Truppe aus Niederbayern sicherte sich in allen vier Fünfsatzspielen an diesem Freitagabend sämtliche Schlusssätze. So standen nach über drei Stunden Spielzeit zwar ebenfalls 30 Satzgewinne für das ersatzgeschwächte Stamsried zu Buche, leider aber keine leistungsgerechte Punkteteilung. Bereits zu Spielbeginn war der stark verjüngten Stamsrieder Mannschaft das Lampenfieber anzumerken. Einzig Ziereis/Lyzwa blieben in den Auftaktdoppeln erfolgreich, Schafbauer/Sieber sowie Prasch/Dang – die zwei Matchbälle nicht nutzen konnten – unterlagen 2:3. Problemlos schoss Ziereis dann Giesl von der Platte, während Prasch am Ende ebenso chancenlos gegen Zirbus verlor. Drei Niederlagen von Sieber, Dang und Schafbauer waren dann bereits die Vorentscheidung. Ein konzentriert und sicher agierender Lyzwa setzt sich gegen Grünsfelder 3:0 durch und verkürzte zur „Halbzeit“ auf 3:6 aus Stamsrieder Sicht. Im Duell der beiden „Einser“ klebte Mannschaftskapitän Ziereis im Entscheidungssatz das „Pech am Schläger“, als er sich einem wahren Netzrollerfeuerwerk gegenübersah und schließlich mit 4:11 im 5. Satz Zirbus unterlag. Gut erholt von seiner Auftaktniederlage zerlegte Stamsrieds Nachwuchshoffnung Prasch im Anschluss Giesl, Sieber setzte sich verdient gegen Teugns „Altmeister“ Spanner mit 3:1 durch, Dang konnte sich dagegen für seine starke spielerisch Leistung nicht belohnen und zog gegen Alkofer den Kürzeren. Nervenstark behielt Lyzwa im vierten Satz mit 16:14 auch gegen Sachs die Oberhand. Beim Spielstand von 8:6 mit dem Rücken zur Wand, agierte Schafbauer dann in den ersten beiden Sätzen zu fahrig gegen Grünsfelder und musste den entscheidenden neunten Punkt für Teugn zulassen.

Das fehlende Glück der „Ersten“ hatte dafür am folgenden Tag die „Zweite“ auf ihrer Seite, als Stamsried II den favorisierten TTC Lam zu Gast hatte. In der Vorsaison war man noch blamabel mit 1:9 untergegangen, diesmal konnte man den Spieß aber umdrehen und behielt knapp aber nicht unverdient im Entscheidungsdoppel mit 9:7 beide Punkte in der heimischen Halle. Die „Osserbuam“ konnten nicht mit ihren eingespielten Doppeln antreten, gingen aber dennoch mit 2:1 in Führung, da nur Schafbauer/Scherr mit 3:0 gegen Tetek/Eiber gewinnen konnten, während sich Aschenbrenner/Prasch und Haberl/Amberger jeweils im Entscheidungssatz geschlagen geben mussten. Einen Auftakt nach Maß erwischte Schafbauer gegen Eiber, ehe er im 3. Und 4. Satz seine spielerische Linie verlor und sich mit Glück und Geschick im fünften Satz noch durchsetzen konnte. Eine „Feuerwerk“ brannte dann Scherr gegen Lams Ausnahmespieler Jumah ab, den er hochüberlegen mit 3:0 in die Schranken wies. Amberger erhöhte dann auf 4:2 für Stamsried, als er Lams Tetek mit 3:1 bezwang. Ebenfalls in vier Sätzen setzte sich Prasch dank sicherer, variabler beidseitiger Topspins gegen Geiger durch, während Haberl und Aschenbrenner das Nachsehen hatte. Nach einer Reihe von Niederlagen konnte  Schafbauer diesmal Jumah in fünf Sätzen bezwingen, während Scherr nach souveränem Auftakt die Sätze 2 bis 4 gegen Eiber abgeben musste. Einer knappen Niederlage von Amberger gegen Lemberger folgte eine famose, nervenstarke Vorstellung von Haberl gegen Tetek, da der Stamsrieder Nachwuchsmann den Entscheidungssatz mit 11:9 für sich entscheiden konnte. Hochkonzentriert zog Prasch im Anschluss sein variables Angriffsspiel auch gegen Eckl in drei überlegenen Sätzen durch. Unglücklich musste sich im letzten Einzel des Tages dann Mannschaftskapitän Aschenbrenner geschlagen geben, da er sich bei seiner Viersatzniederlage zweimal Geiger in der Verlängerung geschlagen geben musste. Mit der 8:7 Führung im Rücken ließen Schafbauer/Scherr gegen Lemberger/Eckl nichts mehr anbrennen. Das neuformierte Stamsrieder Doppel setze die „Osserbuam“ konsequent ab dem ersten Ballwechsel unter Druck und siegte schlussendlich ungefährdet mit 3:0. Ein wichtiger Erfolg zum Auftakt, da die Bezirksklasse Cham diese Saison unheimlich ausgeglichen ist und Stamsried II einem möglichen Abstiegskampf diese Saison gerne möglichst lange aus dem Weg gehen würde.

 
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