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Die Hinrundenbilanz - FCS unabsteigbar? Drucken E-Mail
Geschrieben von Capitano   

Wie bereits vor dieser Saison erwartet, tummeln sich alle vier Herrenteams in den hinteren Tabellenregionen ihrer Ligen. Zur Halbzeit steht jedoch lediglich die dritte Herrenmannschaft aufgrund des schlechteren Spielverhältnisses auf einem Abstiegsplatz.

In ihr drittes Bezirksligajahr startete die erste Mannschaft mit der Zielsetzung, sich im gesicherten Mittelfeld der Tabelle zu etablieren. Was dann folgen sollte, war der beste Beweis, das im Tischtennis alles anders kommt, als man denkt. Unmittelbar vor Saisonbeginn brach die Handverletzung von Stefan Ruhland wieder auf, die Vorrunde war für ihn gelaufen. Mit diesem Ausfall war klar, dass man sich fortan einzig und allein mit dem Thema Abstiegskampf beschäftigen musste. Als die Saisonpremiere beim direkten Konkurrenten um einen Abstiegsplatz Blaibach verloren ging und auch die folgenden Begegnungen wenig zählbares einbrachten, dachte man, mit dem völlig unerwarteten Auswärtssieg in Hohenwarth, der durch den Ausfall des Hohenwarther Spitzenspieler Eduard Pesek begünstig war, die Trendwende geschafft zu haben. Doch dann folgte der wohl schlechteste Auftritt einer Stamsrieder Bezirksligamannschaft bei der 4:9 Niederlage gegen den bis dahin punktlosen Tabellenletzten aus Neukirchen b. hl. Blut, wodurch man sich in akuter Abstiegsnot befand. Gleichzeitig war dies aber auch der Wendepunkt der Hinrunde, konnte man in den vier folgenden Begegnungen vollauf überzeugen und drei Partien, nicht zuletzt durch den Ausfall gegnerischer Stammspieler, für sich entscheiden. Mit einem ausgeglichenen Punktekonto steht man zur Abschluss der Hinrunde im Mittelfeld der Tabelle.

Ein ähnliches Wechselbad der Gefühle durchlebte die zweite Herrenmannschaft in der 1.Kreisliga. Mit einem Unentschieden in Neukirchen b. hl. Blut gestartet, schaffte man am 2.Spieltag die Sensation schlechthin und konnte gegen den Meisterschaftsaspiranten aus Lam einen 3:8-Rückstand noch in eine Punkteteilung umbiegen. Herausragend hierbei die Leistung von Neuzugang Luca Toni, der nicht zuletzt durch seine günstige Wohnortlage Ambitionen für höhere Aufgaben anmeldete. Nach der erwarteten Niederlage in Chamerau II und dem Pflichtsieg gegen Grafenwiesen sollte ein schwarzes Wochenende anschließen. Der vermeidbar knappen Heimniederlage gegen den Tabellennachbarn Chamerau III folgte trotz Bestbesetzung ein desaströser 2:9 Auftritt beim bis dato Tabellenletzten aus Chammünster, wodurch man selbst auf den vorletzten Tabellenplatz abrutschte. Von diesem konnte man sich dann am letzten Spieltag durch ein nicht unbedingt erwartetes Unentschieden in Schorndorf lösen und somit liegt man zur Halbzeit mit einem Punkt Vorsprung auf dem ersten Nicht-Abstiegsrang. Alles in allem konnte die Bezirksligareserve bisher positiv überraschen und somit sollte der Klassenerhalt in der Rückrunde durch ein weiterhin couragiertes Auftreten allemal möglich sein. 

Etwas enttäuschend verlief die bisherige Saison für die dritte Herrenmannschaft. Als Aufsteiger war die Zielsetzung Klassenerhalt von vornherein klar, dennoch hätte man sich den ein oder anderen Punkt mehr auf dem Punktekonto erwartet. Trotz ausgeglichener Doppelbilanz schrammte man häufig auf der Zielgeraden noch am Punktgewinn vorbei. In den Spielen gegen Blaibach, Rötz, Treffelstein konnte man bis zur Halbzeit gut mithalten bzw. sogar in Führung liegen, zählbares sprang dabei jeweils nicht heraus. Enorm wichtig daher der unerwartete Punktgewinn am letzten Vorrundenspieltag gegen den damaligen Tabellenzweiten aus Chamerau, mit dem man zum FC Rötz in der Tabelle punktemäßig aufschließen konnte und nur aufgrund des schlechteren Spielverhältnisses auf einem Abstiegsplatz liegt. Dieser Punktgewinn sollte für die bevorstehende Rückrunde den notwendigen Auftrieb geben. Dabei werden die direkten Vergleiche gegen die Tabellennachbarn aus Lam, Rötz, Blaibach und Waldmünchen für den Klassenverbleib ausschlaggebend sein. Mit der notwendigen mannschaftlichen Geschlossenheit ein durchaus erreichbares Ziel.

Ähnlich wie bei der ersten Mannschaft musste auch die vierte Mannschaft kurzfristig auf ihren Spitzenspieler Gagg Maier aufgrund einer Handverletzung verzichten, dieser konnte jedoch gegen Ende der Hinserie wieder ins Spielgeschehen eingreifen. Somit konnte man gegen die Spitzenteams der Liga einigermaßen mithalten, zählbare Punkterfolge blieben erwartungsgemäß aus. Einzig gegen das punktlose Schlusslicht aus Runding reichte es zu einem doppelten Punktgewinn. Zum Abschluss der Vorrunde konnte man allerdings, wieder in Bestbesetzung antretend, einen für das Selbstvertrauen immens wichtigen Derbysieg gegen Strahlfeld einfahren und verbesserte sich somit zur Winterpause auf Tabellenplatz 6. In der Rückrunde sollte es zu häufigeren Erfolgserlebnissen kommen, zumal Erwin Eckert dann auch wieder ins Spielgeschehen eingreifen kann.

Für alle Herrenmannschaften hat in der Rückrunde der Kampf gegen den Abstieg oberste Priorität. Dieser wird sich wohl erst an den letzten Spieltagen entscheiden. Ausschlaggebend für Erfolg oder Misserfolg ist und bleibt erfahrungsgemäß die mannschaftliche Geschlossenheit, der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaften und der nötige Kampfgeist bis zur endgültigen Entscheidung.  

In diesem Sinne "the opera is not over till the fat lady sings"

 
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